Andree Kawasaki

KawasakiPartner Vespa piaggio


Neu GASGAS Raga 2010 zu den Bildern
Unser Leihmotorräder stehen euch absofort zur Verfügung. Mehr unter KawaRent.
Ihr Vertragshändler für Kawasaki, Piaggio, Gilera, Vespa, Kymco, Aprilia, Montesa, Beta, GasGas und Xispa

 

Motorrad Andree
(Vertriebs- und Servicepartner)
B. Andree KFZ-GmbH
Mewer Ring 6A
58454 Witten
Tel.: 02302 / 913359
Fax: 02302 / 913480
U-Steuer-ID: DE 126873221

Öffnungszeiten
Montags - Freitags: 09:00 Uhr - 13:00 Uhr und 14.00 Uhr - 18:00 Uhr
Samstags: 10:00 Uhr - 13:00 Uhr

 



supersport Sportler Sporttourer

 

Wir sind ASK - Autorisierter Servicebetrieb der Kawasaki Organisation
Dieses Zeichen steht für einen zuverlässigen und ordnungsgemäßen Service von bestens geschultem Fachpersonal. Hier erhalten Sie Original Kawasaki Ersatzteile und Zubehör - auf Wunsch natürlich auch fachgerecht montiert - sowie detaillierte Informationen über die neueste Modellpalette, deren Liefersituation und viele Dinge mehr.
Unser weiterSeviceleistungen:
Tägliche TÜV-Abnahme und Sondereintragungen, Umbauten und Tuning, Günstige Leihfahrzeuge, Accessoires rund ums Motorrrad - Bekleidung, Helme etc.
Finanzierung
Beratung und Info unter: 02302 913359

 

Die Modelle 2010 sind eingetroffen, ein Besuch lohnt sich. Einige Jackpot-Modelle sind noch verfügbar.
Z1000 ZX10R Versys
Laden Laden Z Modelle

 

 

 

 

 

 

 

 

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Einfach nur Fahren! Puren Fahrspaß erleben ...

Um eine neue Kawasaki zu fahren, müssen Sie nicht viel investieren.
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Motorrad

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10:00 - 10:00 Uhr inkl. 300 Frei-km
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Mo.16:00 - Fr.13:00 Uhr inkl. 900 Frei - km
Woche / 7Tage
inkl. 1500 Frei-km
Extra -km
1
KLX 125 KLX 125
7,-
49,-
149,-
149,-
279,-
0,25
Ninja 250R Ninja 250 R
2
ER 6 n ER 6n 10,. 79,. 219,- 219,- 399,- 0,35
Versys Versys
Z750 Z750
3
Z1000 Z1000 12,- 99,- 259,- 259,- 449,- 0,45
4
1400GTR 1400GTR 15,- 139,- 339,- 339,- 599,- 0,50
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Andree-Trial alle 2010 Modelle sofort lieferbar.

Wir führen die Marken:
Montesa, Beta, GasGas, Xispa
für Trial-, Enduro- und Straßensport
Eine Finanzierung ist möglch. Wir beraten Sie gerne.
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Unser Service:
Meister-Werkstatt
Ersatzteile und Zubehör
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Eine große Auswahl an Trial- Enduro- Straßenbekleidung und Helmen
Pflegeprodukte und Öle von Motul
Beta GASGAS Montesa XISPA NEU eingetroffen:
TXT RAGA LIMITED EDITION
BetaEvo GasGas Montesa Xispa RAGA 2010
     
       

 

Beta
Enduro
Beta
ALP
Beta
Urban
BETA ALP Urban GasGas
Neu in unserer Ausstellung Beta Urban
Beta-Urban
 

 

Wir sind BETA-Vertragshändler + GASGAS-Vertragshändler.
Wir bieten Ihnen für alle unsere Produkte:

  • Neufahrzeuge
  • Einen umfassenden Werkstattservice
  • Tägliche TÜV-Abnahme und Sondereintragungen
  • Original-Ersatzteile im 24-Std. Service
  • Accessoires rund ums Motorrrad - Bekleidung, Helme,Stiefel etc

 

Besuchen Sie unsere umfangreiche Ausstellung und lassen Sie sich beraten,

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Vespa piaggio Gilera Aprilia Kymco

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Die neue MAXXER Modelle von Kymco. Für die meistem Modelle reicht die Führerschein Klasse B
Weiter Infos.
MAXXER 450i 4x4     Ausstellung

 

Neue Perspektiven - Fahren mit Autoführerschein!

Hier bieten wir Fahrzeuge an, die nach deutschem Recht mit dem Autoführerschein gefahren werden können. Helmpflicht für Fahrer und Beifahrer ist selbstverständlich.

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Mit der Ape Calessino kannst du
an der Eisdiele punkten.

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Mit zwei Vorderrädern und einem Hinterrad bietet der PIAGGIO MP3 LT zweiradtypischen Fahrspaß und ein spürbares Plus an Stabilität und Sicherheit. Das Modelkürzel „LT“ (Large Tread) bezeichnet dabei die Modelvariante des MP3, die aufgrund einer Spurverbreiterung und zusätzlichen Fußbremsanlage als zweispuriges Kraftfahrzeug homologiert ist.

Ape Calessino MP3LT

 

Unser Online-Markt bei Mobile.de

Aktuelle Preise und Angebote findet Ihr unter Angebots-Liste

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1Tag

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Fr 16.00-Mo 10.00

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Motorrad Andree in Witten
Die ganze Welt von Kawasaki und noch vieles mehr!

Die Faszination der Motorräder von Kawasaki können Sie bei uns schon seit 1982 erleben. Denn in diesem Jahr haben wir uns entschlossen, unsere Leidenschaft zu
unserem Beruf zu machen. Und die Begeisterung ist seitdem noch größer geworden. Seit Jahren gehören wir bundesweit zu den drei größten Händlern auf diesem Gebiet.
Aber Sie finden nicht nur Kawasaki-Motorräder bei uns, seit 1995 sind wir ein eingetragenes Piaggio-Center. Darüber hinaus umfasst unsere Modellpalette Motorräder der
Fabrikate GASGAS, Beta, Xispa und Montesa. Inzwischen beschäftigen wir insgesamt 8 Mitarbeiter die sich alle um Ihre Wünsche kümmern und ihr Fach beherrschen, nicht nur theoretisch sondern auch in der Praxis, denn viele unserer Mitarbeiter fahren seit mehr als 10 Jahren aktiv Trial, Enduro und Straßenrennen. Schauen Sie einfach einmal herein, um mit uns die Welt von Kawasaki und vieles andere mehr zu erleben.

Bernd+Michael
Bernd Andree
und Michael Tholl
( v.l.n.r.)
Jörg Peter, Zweirad-Meister
Marcel Werth, Zweirad -Meister

Björn Michels, Chef-Mechaniker
Team
Windhund

Windhund

Jörg

Joerg
Marcel Werth Marcel
   

 

Schön, dass Sie uns besuchen - Ihr Team Andree

Ausstellung Beratung
In unserer Ausstellung die aktuellen Kawasaki Modelle
Modelle2010 ZModelle
Eine reichhaltige Auswahl an Helmen, Bekleidung, Zubehör und Accessoirs
Bekleidung Helme
Trial und Quad
Trial Quad
Scooter und Roller
Scooter Roller
Piaggio-Center und Pflegemittel

 

 

 

 

Porträt Bernd Andree

Selbstgemachtes

Die Ausbildung zum Zweiradmechaniker beendete Bernd Andree als Chef im eigenen Betrieb.
Er muss dort solide gelernt haben – der Wittener Kawasaki-Händler feiert 25-jähriges Jubiläum.

Glück gehabt«, grinst Bernd Andree. Und meint seine motorsportlichen Aktivitäten. Trial, Cross, Enduro, Langstreckenrennen.
Nie ernsthaft verletzt, nie den Asphalt geküsst. Stimmt, Glück gehabt. Nur: So war die Frage nicht gemeint, bezog sich auf die
geschäftlichen Aktivitäten. Andree schaukelt auf dem Stuhl in seinem kleinen Büro, der Blick huscht kurz hinaus in die keineswegs
kleine, ziemlich moderne, höchst saubere Verkaufshalle.
Also zweiter Versuch: Sind solche Karrieren in der Motorradbranche heute noch möglich? Als Antwort eine Andeutung von Kopfzucken, ein Lächeln, beinahe verlegen. Viel Aufhebens macht Bernd Andree nicht von seiner Geschichte.

Mit 19 eine Kawasaki-Vertretung gegründet, seit Jahren einer der größten grünen Händler, vier Angestellte, 25. Jubiläum.
Das ist doch was. Eine jahrelange Verkaufsflaute überlebt, den Großangriff der grauen Händler abgewehrt, dem aktuellen Händlersterben getrotzt. Doch Stolz keimt, ganz leise, erst auf, als Andree das Wort »schuldenfrei« in den Mund nimmt. Nicht, dass er kein Verständnis fürs Geldleihen und selbst nicht das eine oder andere Mal Gebrauch davon gemacht hätte. Aber es verdeutlicht, worauf Händler seiner Meinung nach vorrangig achten sollten: das Geschäft ökonomisch durchdringen und eben daran Spaß finden. Sonst kann die ganze Motorradleidenschaft zur finanziellen Todesdroge werden.

Schlechte Voraussetzungen eigentlich für einen Jungen, der das Gymnasium abbricht, weil er schrauben will und beinahe zwanghaft alles testen muss, was zwei Räder und Motor hat. Der, mit zwölf Jugendtrials fährt, dann Cross probiert. Der, um die ständig klamme Kasse aufzubessern, auch schon mal durch waghalsige Sprünge über mehrere Autos hinweg eine Kirmes begeistert. »Mit Fernsehen«, berichtet der gebürtige Wittener, und diese Aktion muss zu den wenigen gezählt haben, die seinen Lehrherren wirklich beeindrucken konnten. »Jetzt springen wir über die Ruhr«, witterte er die dicke Publicity für sein Motorradgeschäft. Andree war klar: Ich springe, mindestens 30 Meter weit, er streicht den Mehrwert ein.
Das hätte runder laufen können, der angehende Mechanikus schmiss die Lehre.

Auch für ihn sollte die Verwertung seiner Motorradleidenschaft Profit abwerfen. Die Problemlösung gab’s frei Haus: Weil das elterliche Tapetengeschäft in größere Räume umzog, stand das familieneigene Ladenlokal leer, mitten in Witten. Diskussionen mit den Eltern, ein 50000-Mark-Kredit vom Vater, ein Brief an Kawasaki – Bernd Andree braucht heute drei Minuten, um die entscheidende Phase seines beruflichen Lebens zu schildern. Und weiß dennoch: »Ja, da war viel Glück dabei.«
Zum Beispiel, dass er in Jörg Emestus einen Ansprechpartner gefunden hatte, der bis heute – »Das ist immer noch mein Mann bei Kawasaki« – auf begeisterte Händler setzt. Der ignorierte, dass Andree bis dahin nie ein Motorrad verkauft hatte. Ein tolles Angebot half beiden: Kawasaki stellte im Oktober 24 Motorräder in Witten ab, die erst im April bezahlt werden mussten. Die Grünen kämpften damals – der erste Motorradboom war 1982 längst vorbei – um Marktanteile, Andree sofort in vorderster Front: »Die Motorräder waren im Frühjahr alle weg.« Schon im zweiten Geschäftsjahr war er schuldenfrei.

Und irgendwann auch Geselle, denn Andree war unter die Arbeitgeber gegangen und hatte einen Meister eingestellt, der ihn, seinen Chef, ausbildete. Kurios. So kurios, dass MOTORRAD unter der Sachzeile »Jungunternehmer im Motorradgeschäft« in Heft 5/1986 darüber berichtete. Verrückte Zeiten? »Ging so, aber anstrengende: Bis abends um sechs im Laden, dann in die Stadt, schnell was essen, danach bis Mitternacht geschraubt.« Der Bundeswehr – ausnahmsweise von höchstem Bedrohungspotenzial – entging Andree, weil er zunächst die Lehre verlängerte. Was klappte. Und dann heiratete. Was nur bedingt klappte. Er wurde zwar vom Wehrdienst befreit, die beiden Töchter stammen aber aus zweiter Ehe.
Er musste weiter Lehrgeld zahlen.
Eigentlich war er mit seiner Zweitmarke Moto Guzzi ganz gut im Geschäft, so an die 40 Einheiten pro Jahr. Bis die V 75 kam. »Du kannst keinem Kunden erzählen, dass ein Steuergerät grundsätzlich nach 500 Kilometern kaputtgeht und er dann sechs Monate auf Ersatz warten soll.« Das Aus mit Mandello, denn ein Händler lebt nicht von der Marge allein, sondern viel mehr von zufriedenen Kunden. »Wer nur auf den einzelnen Kaufvertrag schielt, ist schnell weg«, weiß Andree. »Wir legen alles darauf an, dass die Leute mindestens zwei-, dreimal wiederkommen.« Und wenn’s wegen des Rollers fürs Töchterlein sei: 1995 kam Piaggio ins Angebot, 2004 Kymco.

Zugeständnisse an einen sich wandelnden Markt, gewiss. Bis zu 350 Kawasaki wurden in Witten schon mal verkauft, vor 1996 im alten und danach im neuen Laden. Am Stadtrand gelegen, größer, moderner, glasiger. Dann ging es allmählich und parallel zu den Deutschland-Verkäufen der Marke bergab. »Nur weil hier ringsum einige Kawa-Händler verschwunden sind, verkaufen wir noch nicht ein Motorrad zusätzlich.« Zum Teil, weil die Leute lieber ortsgebunden kaufen. Zum Teil, weil die Geiz-ist-geil-Mentalität auch Motorradkunden beseelt. Andree schaltet sein Notebook ein. Mobile.de. »Da, eine nagelneue ER-6n mit ABS für nicht mal 5900 Euro. Knapp über Einkaufspreis. Das ist nicht seriös, da mach’ ich nicht mit.« Er steht auf korrekte und für alle Kunden gleiche Preise. »Ehrlich muss das sein, sonst erzielst du keine Nachhaltigkeit. Heute bin ich der Billigste, morgen ein anderer. Wenn jemand woanders kaufen will, biete ich ihm unseren Service an. Damit verdienen wir auch.«

Wir, das sind nicht nur die drei Jungs und der Meister aus der Werkstatt. Das ist auch Partner Michael Tholl, 47, der sich vor gut zehn Jahren ins Geschäft einkaufte, mittlerweile die Hälfte der Anteile besitzt und ausgesprochen beruhigend wirkt. Weil er zum besonnenen Firmengründer passt? »Nein, weil der Laden prima weiterläuft, wenn ich mal nicht da bin.« Wer sich nie um seine Kinder kümmern kann, der hat bald keine mehr. Und Bernd Andree kann nun nach Feierabend immerhin die Boote seiner Töchter reparieren und sie wochenends zu Regatten begleiten. Er selbst war mal Deutscher Vizemeister im Doppelzweier. Rudern. Seine Älteste ist da einen Schritt weiter: Jugendmeisterin. »Und die Kleine«, jetzt wird er wirklich stolz, »schafft das auch noch.«

Wer seine Leidenschaft zu sehr ausbeutet, der verbrennt. Deshalb gestattet sich der Kawasaki- und Rollerverkäufer einen Nebenerwerb: Michael Tholl hatte schon lange mit Trial-Motorrädern gehandelt, diesen Geschäftszweig haben die beiden integriert, veräußern Montesa, Gas Gas und Beta. »Damit wird niemand reich«, bekunden die beiden Hobby-Trialer unisono, »es macht vor allem Spaß.« 40 bis 50 Offroader gehen jährlich weg und nehmen sich neben 150 bis 200 Kawas und 300 Rollern bescheiden aus. Dennoch: »Die kletternde Kundschaft kauft im Herbst, im Winter. So können wir diese Zeit besser überbrücken.«

Um österreichische Überbrückungshilfe haben sie sich ebenfalls bemüht. »Wir wollten vor fünf, sechs Jahren unbedingt KTM-Händler werden, aber die haben uns ziemlich schnöde abblitzen lassen«, berichtet Bernd Andree. Dann fallen ihm die Startschwierigkeiten des Alpen-V-Zwo ein: »Vielleicht war’s besser so.« Bei anderen Marken lief die Sache umgekehrt. »Aber wenn ich höre, dass man bei einer Aprilia-V2-Supermoto – ist ja ein scharfes Gerät – zur Ventilspieleinstellung den Motor ausbauen muss, dann kann ich das nicht. Versteht doch kein Kunde, was er dafür bezahlen soll.« Und Triumph, die in ihren Anfangsjahren gleich reihenweise Kawasaki-Händler akquirierten? »Die haben’s probiert. Ich war und bin skeptisch. Bei so vielen unterschiedlichen Modellen muss man richtig gut verkaufen, damit es sich lohnt. Vorführer, Mechaniker-Schulungen, Ersatzteilbestand – mit 40 Verkäufen holst du deine Kosten nicht wieder rein.«

Also Kawasaki. »Die waren stets fair, das passt.« Zu einem, der unlängst die 10000. Kundenkartei anlegen konnte und mit keinem einzigen je vor Gericht ziehen musste. Der ruhig und verlässlich seine Erfahrungen gesammelt hat und eben deshalb Wünsche und Forderungen äußert. »Mit immer mehr Leistung, immer tolleren Fahrwerken und Bremsen kommen wir nicht mehr in die Breite.« Die Preise, klar. Aber nicht nur: »Die Leute wollen menschenfreundlich gestaltete Motorräder. Mit großem Tank, preiswert, mit etwas Windschutz, das geht.« Deshalb hat er Enduros noch lange nicht abgeschrieben und wünscht sich die KLX 650 zurück. »In Amerika gibt’s die noch. Warum nicht hier?«

Früher war Bernd Andree stets jünger als seine Kunden. Und hat sich gefragt, wie das in 20 Jahren mal werden soll. Heute ist er 44, alle diesbezüglichen Bedenken sind zerstreut. »Weil ich ja meistens noch immer der Jüngere bin«, grinst er, findet aber schnell die Brücke zwischen Kundenwünschen und fortschreitendem Alter: »Gemütliche und ausreichend lange Sitzbänke find ich gut. Meine Frau auch.« Den gedanklichen Angriff auf die Z 1000 entschärft er sofort, aber nachhaltiger, ja nachhaltiger könnten eine neu aufgelegte Zephyr-Reihe oder eine aktuelle ZRX 1200 wirken. »Bei denen, die über 40 sind.«

In Witten, eingekesselt von Dortmund und Bochum, lebt ein ehrlicher, unaufgeregter Menschenschlag. Dem Motorradfahren an sich meist schon ausgelassen genug ist. Auch Bernd Andree braucht keine grellen Geräte, um mal richtig abzuheben. Da genügen ein Viertakter von Beta und das nächste Club-Trial. »Oder Supermoto fahren auf der Kartbahn.« Einmal hat er versucht, seine beiden Hobbys unter einen Hut zu bringen: »Kawasaki brachte seinen ersten Jetski raus. Rein damit in einen Kanal und ab. Eine Stunde später hatte ich eine Anzeige wegen Behinderung der Schifffahrt am Hals.« Manche Dinge bleiben eben ewig unvereinbar.

11.10.2007 Von Fred Siemer Quelle: Motorradonline

 


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